Wednesday, November 20, 2013

MeMadeMittwoch

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Heute trage ich ein Basis-Outfit mit selbstgenähtem Basis-Shirt. An meinen Fotos sehe ich, dass ich das Shirt schon im Februar genäht habe. Wahrscheinlich habe ich es auch da schon unter Strickjacken und Schals vergraben, und auch meinen aktuellen Fotos sieht man an: es ist kalt in Deutschland!



Ich möchte eine Lanze brechen für selbstgenähte Shirts:

Nein, es ist nicht schwer. Nein, man braucht keine Overlock und keine Coverlock. Und endlich sind die Ärmel lang/kurz genug, der Hosenbund bedeckt, nichts spannt oder schlabbert. Ich habe das Shirt bestimmt wöchentlich getragen und gebe ihm noch mindestens zwei gute Jahre; dafür lohnt sich der kleine Aufwand, finde ich!

Die genauere Schnittbesprechung findet Ihr hier.

Und Ihr so? Zu den anderen SelbermacherInnen beim MeMadeMittwoch geht es hier!

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It's MeMadeWednesday, a weekly German challenge  to wear and show me-made clothes. Have a look at other German sewers' projects here.



I'm showing (actually, it's cold here so I'm hiding it underneath a cardi and scarf) a stripey tee I made in February. Successfully (imo), without serger or coverlock machine. Those may be nice (I have no idea actually), but I'd love to see everyone make knit garments, even if they just own a basic sewing machine - like me. Finally, a shirt that fits in every direction and will be worn to threads I'm sure!

My (sort of) pattern review is here.

Happy sewing!

Women's Shirt/Damenshirt Ottobre Woman 5/2012/8

(Scroll down for English...)

Dieses Jahr habe ich einiges für mich genäht. Da ich nicht viel nähe (vier Teile glaube ich? inclusive Regenmantel!) habe ich meinen Schwerpunkt auf Praktisches gelegt und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Erstes Projekt war der rote Cordrock vom letzten Post, den ich viel getragen habe. 


Zweites war dieses Shirt, das endlich, endlich ein zu kurzes, zu weites s/w gestreiftes Shirt mit unmöglichem Ausschnitt (das ich trotzdem ständig getragen habe) ersetzen sollte.

Der Schnitt ist aus der Ottobre (s.o.), ein Patchwork-Schnitt, den ich offensichtlich nicht zerschnitten habe. Der Ausschnitt in der Ottobre war tiefer und schmaler. Ich hatte gehofft, mit meinen Änderungen einen moderaten U-Boot-Ausschnitt zu erzielen, statt dessen ist ein ganz normaler Rundhals daraus geworden. 


Genäht habe ich mit Stretchstich auf meiner alten Durchschnittsnähmaschine. Da man bei Jerseystoffen nicht versäubern muss finde ich, das ist eine akzeptable Methode; mit anderen Stichen (außer Dreifach-Zickzack) habe ich immer Schwierigkeiten mit reißenden Nähten gehabt. 



Ja, die Säume sehen nicht aus wie gekauft, aber ich persönlich bin immun gegen diesen Wunsch. 1. Wer sagt, dass gekauft besser ist? und 2. Wer guckt mir so genau auf die Säume? 

Der Ausschnitt sieht von innen etwas ungleichmäßig aus, kann sich aber m.E. von außen sehen lassen.

Ich habe noch die üblichen Änderungen gemacht: Schulter begradigt, Taille verlängert, von kleinerer Taille zu größerer Hüfte gradiert. Vermutlich habe ich auch an den Seitennähten angepasst, das mache ich eigentlich immer.

Das Shirt wird jede Woche getragen, was will man mehr!

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I made several things for myself this year (four I think? including a raincoat!), and I tried hard to make them useful. The red skirt was the first of these garments and I wore it a lot. 



This shirt was meant to replace a much-worn item in my wardrobe that had never been quite right (but right enough to be in weekly rotation for years). I'm sorry to possibly spoil any expectations you have for my usual dowdy/classic style, but I made myself a stripey top that, judging from sewing blogs, seems to be the staple in the closets of a younger, more fashionable demographic (Zoe, Tilly... to name a few).

To keep in line with my usual style as far as possible considering this is A! Fashion! Staple! I changed the neckline from Ottobre-dowdy (narrow and a tiny little bit deep) to Uta-dowdy (a bit wider, a bit less deep), resulting not in a slight boatneck as I'd hoped but a true crewneck. Oh well. Who am I fooling!



The Ottobre pattern is for a patchwork shirt; I obviously didn't cut apart the pattern pieces (and I'm not sure why anyone would do this to themselves – I'm sure there are patchwork jersey prints out there!). 



I made my usual alterations (straight shoulder/long waist/grading two sizes from waist to hips). As per usual, I made this on my regular sewing machine. I used a stretch stitch, since I've always had problems with popping seams when using other stitches. The hems don't look RTW, which was never my goal anyway (and I sincerely wonder who will ever notice!). 

As predicted, the shirt's been worn all the time. A winner in my book!

Happy sewing!




Wednesday, August 28, 2013

Rock/Skirt Burda 7/2009/111

Hallo Ihr Lieben,

ich habe gar keine Zeit, aber

1. Ich muss endlich wieder bloggen.

2. Ich trage ein ungebloggtes Kleidungsstück.

3. UND mein Reader verrät mir, es ist Me-Made-Mittwoch (an dem ich sowieso mal teilnehmen wollte).



Diese Konstellation freundlicher Gestirne kann und will ich nicht ignorieren. Hier also mein me-made, roter Cordrock:

Soff: Feiner Stretch-Cord aus der Stofferia in Köln.
Schnittmuster: Burda 7/2009/111.
Änderungen: Knopfleiste und Taschen weggelassen, Abnäher vorne auf zwei (statt vier) reduziert, verdeckten seitlichen Reißverschluss eingenäht. Seidenfutter (müsst Ihr alle! sofort! ausprobieren! Es gibt kein besseres Gefühl!) und Aufhängeschlaufen hinzugefügt.

Das ist so ein Schleppteil geworden, so war es auch gedacht, das bei fast jedem Wetter, zu fast jeder Gelegenheit getragen werden kann. Näht schön!



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To my English speaking readers: I made a skirt. From red corduroy. And I have to go. ;-)

Happy sewing!

Sunday, August 4, 2013

60s Dress/Kleid


I've been a bad blogger, and this will be short as well since we're leaving on holiday. When I put on this dress and had my hair in an updo this morning I was reminded (give or take 25 years) of the dress Carey Mulligan wore in "An Education". Just a quick share, and I hope to post more about after our vacation. Happy summer!

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Ja, sie näht noch (und bloggt nach Ferien hoffentlich wieder mehr!). Dieses Kleid wurde gestern fertig und heute morgen angezogen, Haare hochgesteckt und... woran erinnert mich das gleich? An das Titelkleid von Carey Mulligan in "An Education", man sehe mir den Altersunterschied (und andere Details) nach. Deshalb schnell vor dem Urlaub gebloggt, auch ohne Zeit für eine ausführliche Schnittbesprechung.

Einen schönen Sommer wünsche ich Euch!

Friday, May 10, 2013

Girl's Matryoshka Skirt/Matrjoschka-Mädchenrock

Next in my „Made with love, not patterns“- line of sewing is this year's version of the Matryoshka skirt.
This skirt is becoming a classic in my household; after DD had grown out of her old one and liked the replacement but didn't love it half as much, I finally acknowledged the truth: this household needs a Matryoshka Skirt. At all times.

(original Matryoshka Skirt from 2011)

I considered adding to Wikipedia, but first things first, here's my definition of

The Matryoshka Skirt: An elastic-waisted skirt with yoke and several ruffled tiers, the upper parts being made from a solid-colored fine-wale corduroy, the bottom tier from a Matryoshka print cotton. Bonus points for dots as well as Matryoshkas.

(New version - really bad idea photographing it on top of the quilt.)

Last spring I went to a fabric market with the defined intention of buying a skirt-worthy matryoshka fabric. What do you know (I didn't): Matryoshkas are OUT! Owls are IN! I could have made fifty different Owl Skirts, but I had to dig through every last fabric bolt at every last stall until I found a single remnant of matryoshka print. I lucked out, though, not only was it on sale (take that, owls!), but it was the exact same print as the one I used for DD's first matryoshka skirt, only in a pink colorway not red. Since I already had a piece of dark teal corduroy in stash, the skirt was whipped up that same evening.



Since the weather turned to skirt-friendly temperatures (finally!) DD's hardly worn anything else. Score!

Happy sewing!


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Ich glaube, wir hatten das Thema schon: welche selbstgenähten Stücke Lieblingsteile werden und welche nicht lässt sich nicht vorhersagen. In Bezug auf Kinderkleidung wage ich allerdings die Aussage: die investierte Zeit und Mühe (Nähen, Stoff besorgen, Schnitt aussuchen) steht in umgekehrtem Verhältnis zur anschließenden Tragehäufigkeit. Ist bei uns jedenfalls so.

Der meistgetragene Rock aller Zeiten war Töchterleins Matrjoschka-Rock, den ich seinerzeit husch-husch ohne Schnitt und Ahnung zusammengenäht hatte. Nachdem sie herausgewachsen war, konnte kein Ersatzteil heranreichen und bald wurde auch mir, die ich mich ungern wiederhole, klar: Der Matrjoschka-Rock ist ein Klassiker. Jeder Haushalt braucht einen. Die Wiederholung eines Matrjoschka-Rocks ist ebensowenig überflüssig wie in anderen Haushalten ein neues Paar Jeans.

(Original von 2011)

So quälte ich mich also bei eisigen Temperaturen (ist ein Weilchen her) auf den Kölner Stoffmarkt mit dem erklärten Ziel, Matrjoschka-Stoff zu beschaffen. Ach herrje, warum hat mich bloß keiner gewarnt? Matrjoschkas sind OUT! Eulen sind IN! Ich habe alle Stände durchkramen müssen und erst ganz hinten, ganz unten (aber auch: ganz schön preisreduziert) einen einzigen Matrjoschka-Stoff gefunden. Lustigerweise den gleichen, den ich auch beim ersten Matrjoschka-Rock vernäht habe, nur in pink statt rot. Da ich ein passendes Stück dunkel-petrolfarbenen Cord hatte, konnte noch am gleich Abend das begehrte Stück – vermaßt, pi mal Daumen – fertiggestellt werden.

(Die aktuelle Version als Suchbild auf dem Quilt)


Töchterlein ist glücklich, wir haben wieder ein meistgetragenes Rockmodell im Schrank, die Welt ist im Gleichgewicht.

Näht schön!

Tuesday, May 7, 2013

Rub-Off Girl`s Skirt/ Kopierter Mädchenrock


I have quite a backlog of things to show you and have finally made myself sit down and document my makes. For a moment, I considered letting it go and starting „fresh“, but this is my sewing log as well as my sewing blog. Also: let's not let up after four years of blogging (wow!).




I'll start with my first rub-off, a girl's pinafore skirt. This has been finished forever, but never blogged. Or properly photographed, so all you get are some action shots!


The rubbing off went well, applying the eyelets and fastenings went terribly wrong. After I'd had my first, excellent experience hammering in „Prym“ metal eyelets I ordered a round of hammer-in (missing a word here) buttons from „Stoff & Stil“ and boy, was that a mistake. They came apart, were too thick for the fabric, didn't quite fasten on themselves... 



All that after the damage (holes!) had been done. I compromised by sewing the side fastenings shut (DD is straight up and down and doesn't really need side fastenings) with a pretty eyelet stitch and making DD swear never to open up the top fastenings which sort of hold up after much manipulation (fingers crossed). Phew!



Happy sewing!

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Dieser Rock ist schon ewig fertig. Gute Fotos habe ich auch nicht, deshalb müssen die vom letzten Sonntagsspaziergang herhalten! Ganz unter den Tisch fallen lassen möchte ich ihn trotzdem nicht und fange deshalb jetzt und hier an, meinen Berg nicht-gebloggter Teile abzubauen!



Den Rockschnitt habe ich von einem alten Jeans-Latzrock „abgenommen“. Das hat ganz gut funktioniert, wobei es sich natürlich nicht um ein besonders passformsensibles Teil handelt.



Das gute Stück sollte dann auch schöne, typische Jeansknöpfe und -schnallen bekommen. Nachdem ich mit Ösen zum Einhämmern von Prym gut gefahren war, habe ich Knöpfe und Schnallen von Stoff&Stil bestellt und bin fürchterlich reingefallen. Lag es an mir oder an den Teilen? Alles ging auseinander, nichts hielt, ich habe so viele Teile verbogen... Das alles hinterließ natürlich auch noch Löcher, auf die man schlecht normale Knöpfe nähen kann.



Am Ende habe ich die Löcher an der Seite zugenäht (die braucht das Töchterlein sowieso nicht, um reinzukommen), die oberen Knöpfe zu den Schnallen halten so halbwegs, man sollte sie nur nie wieder öffnen... oder schief ansehen... oder so.



Näht schön!



Thursday, March 14, 2013

Just a little housekeeping:

Google Reader is shutting down. If you, like my technically-challenged self, are using it to read my blog, you can switch to Bloglovin with the following link:

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See you on the other side!

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Happy sewing!

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